Hinter mir eine Stadt, die schöner und herzlicher nicht sein kann.
Über mir die kalte Nacht. Viel zu lange habe ich diesen sternenklaren Himmel nicht mehr gesehen. Ich atme bewusst ein und aus. Die Landschaft zieht an mir vorbei. Ich streiche mit meiner Hand darüber, doch es fühlt sich an wie Glas. Eine leise Melodie summt mir im Ohr herum, ein paar liebe Sätze schwirren mir im Kopf. Kein Wort verlässt meine Lippen, aus Angst, ich könnte es für immer verlieren, sobald es meinen Mund verlässt.
Vor mir eine Stadt, die wahnsinniger und abgründiger nicht sein kann.
Unter mir der Asphalt. Ich muss nur eintauchen, in dieses wirre Leben, in die Facetten, in die Lichter, die irgendwann anfangen zu verschwimmen. Ich kann mit dieser Stadt verschmelzen, mich ihr ganz und gar hingeben, mit allem was geht. Auf der Überholspur sein, um morgens doch als letzter ins Ziel zu rennen. In fremde Gesichter lachen. Jung bleiben und alt werden in einer Nacht.
The longer I wait the harder I'am gonna fall.
Ganz, ganz wunderbar geschrieben!
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