Und doch wieder nicht.
Ich springe von Gedanke zu Gedanke und dazwischen spanne ich eine neongelbe Schnur, um die Gewissheit zu haben, immer wieder den Anfang zu finden. Bloß nicht verirren! Bloß nicht den Überblick verlieren!
Mein kleiner Kokon, in den ich mich jahrelang gesetzt hab, wenn mich die Welt dort draußen verstoßen hat oder mir das Leben zu viel wurde, löst sich langsam auf. Wie wunderbar war es, die kleinen Menschen von oben zu beobachten, diese kleinen Ameisen, wie sie umherwuselten. Manchmal hab ich leise gelacht, obwohl mir die Tränen die Wangen herunter liefen.
Meinen Kokon hab ich selbst kaputt gemacht. So ist das eben. Es tut gut. Ich will raus. Ich will es so sehr. Hier ist zuviel passiert. Zu viele Menschen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Ich wische und wische, aber der Abdruck verschwindet nicht.
Ich gehe - und doch bin ich bald angekommen.
Endlich.

wunderschöne worte!!
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