eins.
Was machst du, wenn du mit derselben Traurigkeit aufwachst, mit der du
eingeschlafen bist? Bleibst du liegen? Stehst du auf? Es ist ohne dich
besser für mich. Kein Zweifel. Erst jetzt habe ich verstanden, welch eigenartige Gedanken du in mir auslösen kannst. Und was hinter meinen Träumen steckt.
Nach anfänglicher Euphorie schlichen sie sich dann doch wieder ein, die altbekannten Zweifel.
Angst davor, keiner der Frauen, die in mir wohnen, gerecht zu werden. Ach diese Zeit momentan. All die Tage liegen so schwer, aber eigentlich ist gar nichts passiert. Es tut nur weh. Liege ich dir auch manchmal auf dem Herzen, ein bisschen zu schwer und unverfroren?
Wenn du etwas zu Ende bringst, dann denk an den Moment, in dem es begonnen hat. Zwischen nicht gehen und bleiben wollen, erinnere ich mich genau an den Moment, als es passierte. Er war so erschlagend klar und änderte für mich alles. Doch was nützt die Liebe in Gedanken?
zwei.
Ich erlebe mich befreit und viel mehr bei mir. Ich bin nahbar, offen und schnell im Verbund. Dann kommt der Wandel, der Bruch und ich fühle Erleichterung. Ich verlasse Situationen und mein Herz schlägt erst wieder ruhig, wenn die Tür hinter mir ins Schloss fällt.
Ich sehe mich neben niemandem mehr.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen