Ohne Ziel. Ohne dich. Ohne mich.
Berlin von oben sehen; über Dächer, Bäume und Schornsteine blicken. Krampfhaft versuche ich nicht tagzuträumen, doch es gelingt mir einfach nicht. Sobald die Sonne untergeht und diese Stadt in ihr perfekt gelborangerosa Gewand taucht, denke ich an dich. Ich fange an zu lächeln, weil dieses Ende ein Anfang war. So, wie man es immer prophezeit, um jemandem Mut zu machen.
Meine Hände sind leer, wenn ich durch die Straßen renne. Gehetzt und geschwitzt, als suche ich dich, komme ich erst zu Besinnung, als ich bemerke, dass ich immer erst dann finde, wenn ich nicht suche. So war es bei dir und so wird es auch bei mir sein:
Ich darf mich nicht suchen, dann werde ich mich finden.
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