Von der vielen Zeit sind für mich nur die Nächte erstrebenswert. Dann beginne ich zu leben, atme die große Freiheit ein, kann gekonnt Wörter aneinanderreihen, die mir sonst verborgen bleiben. Ich verliebe mich immer noch ein Stück mehr in Berlin, nur um am nächsten Morgen die Beziehung mit einem großen Schauspiel und Getöse beenden zu können.
Ich tauche unter, zwischen vielen Menschen, hole noch einmal tief Luft, tauche einige Zeit später lachend wieder auf und zwinkere mir selbst zu. Ich bin hier und da. Ich bin da, wo du mich haben willst.
Plötzlich ein Mensch, der mir mit seiner bloßen Anwesenheit den Atem raubt. Der auffällt, weil er nicht auffällt. Wir lachen, stimmen in jedem Atemzug überein, verschmelzen mit der Nacht, halten uns wach, singen uns in den Schlaf. Wir fahren dorthin, wo man die Sterne sieht - schmieden naive Pläne und realistische Träume. Zwischen all den grauen Menschen bilden wir ein harmonisches Farbspiel.
Du bist die pure Inspiration und ich kann nicht aufhören die Sonnenauf- und untergänge zu fotografieren - Das Sinnbild für unser nächtliches Leben und Sterben.


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