Sonntag, 8. Januar 2012

it's not the winter that hurts

Nichts geschafft und dennoch so viel erreicht. 
Abschiedstreffen - keine Ahnung, ob man viel sinnvolles daraus mitnehmen kann. Es tat mir einfach gut. Er tat mir einige Zeit gut. Und doch war es in den letzten Tagen nicht mehr so. Mein Kopf raste, ich fand keinen Schlaf, ich grübelte und wandelte nur halbherzig durch den Tag. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass man eben nicht alles haben kann, was man möchte.

Getrieben von Abschiedsschmerz, Vorfreude und der Sehnsucht nach einem Fundament bin ich wieder da, wo ich vor einigen Wochen bereits stand und nicht wusste, wie ich damit umzugehen habe. Der Wein wird wieder ein guter Freund; ich lasse mich ins Nachtleben fallen und dann, wenn es richtig wäre, schlafen zu gehen, verlasse ich meine Wohnung erneut, um eine wilde Fahrradtour durch Berlins Hinterhöfe zu starten. Ich fühle mich wie in geheimer Mission und kehre morgens erschöpft und totmüde heim.

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