Dienstag, 3. Januar 2012

wir schlafen ein beim letzten Lied.

Alles vorbei. 
Der Morgen scheint in mein Gesicht. Ich bin allein zu hause, doch ich glaubs noch nicht. Ich will mich noch nicht bewegen und da draußen da plätschert der Regen wahrscheinlich auf deinen Kopf.

Ich dreh mich um, die Leere springt mir ins Gesicht: Du bist weggelaufen, doch ich glaubs noch nicht.

Und vielleicht werd ich's nie verstehn, vielleicht habe ich etwas übersehn, vielleicht sollte ich hinter dir hergehn. Nein, ich will noch nicht. Ich will mich noch nicht bewegen.

(Sonne Mond und ich - nicht bewegen)
Ich stehe mit geschlossenen Augen auf, schleppe mich ins Bad, vor die Tür, ins Leben; schwimme mit den Menschenmassen mit, ohne meine Augen zu öffnen. Ich habe Angst. Ich habe Panik vor der Wahrheit.
"Du siehst heute so traurig aus."

Ich breche den Tag ab, fahre heim, betrinke mich zur Mittagszeit und hänge kurze Zeit später eine gefühlte Ewigkeit über dem Klo.

Zu wissen, dass man bald nur noch eine Erinnerung ist, tut so sehr weh. Ich will in keiner Erinnerungs-Kiste landen, auf die dann ein Deckel kommt.

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